Dresdner Zwinger
Von der Orangerie zur barocken Sehenswürdigkeit
Geschichte, Infos zu Museen und Öffnungszeiten
Der Raum zwischen äußerer und innerster Festungsmauer einer Stadtbefestigung wurde Zwinger genannt. Auf diesem Gelände an der Bastion Luna begannen die Bauarbeiten. Ursprünglich erhielt Pöppelmann 1709 den Auftrg, eine Winterunterkunft für die kostbaren und empfindlichen südländischen Gewächse, die am Hofe sehr beliebt waren, zu schaffen. Nach 1711 wurden die Pläne erweitert und die Orangerie gebaut. Zu dieser Zeit begann Permoser mit seiner Arbeit an den Figuren für das Nymphenbad.
Bis 1716 wurden der Französische und der Mathematische Pavillon errichtet. Das Kronentor, Dokumentation der polnischen Königswürde des Bauherrn Friedrich August I., nahm mit der Langgalerie seit 1715 Gestalt an. Gegen den Widerspruch des Militärs wurden damit Festungswälle bebaut.
Bis 1732 fügten sich nacheinander die stadtwärts liegenden Bogengalerien und Pavillons in das Bauwerk ein. Die beschwingten Bauformen der Gebäudeteile verschwinden förmlich unter der Fülle des bildhauerischen Schmuckes. Etwa 600 Figuren aus sächsischem Sandstien schmücken das Ensemble, welche nicht nur Permoser zugeschrieben werden. Erst 1847 - 1855 wurde der Zwinger zur Elbe hin durch den Museumsbau der Gemäldegalerie von Gottfried Semper abgeschlossen.
Nach den Zerstörungen des 2. Weltkrieges wurde der Zwinger rekonstruiert. Fortlaufende Arbeiten halten ihn instand.
- entnommen aus "Historischer Wanderleitfaden - Dresdner Stadtspaziergänge" -
Der Zwinger beherbergt heute
vier Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden:
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Galerie Alte Meister
- Öffnungszeiten 10 bis 18 Uhr, Montag geschlossen
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Rüstkammer
- Öffnungszeiten 10 bis 18 Uhr, Montag geschlossen
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Porzellansammlung
- Öffnungszeiten 10 bis 18 Uhr, Montag geschlossen
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Mathematisch-Physikalischer Salon
- bis auf weiteres wegen Umbaumaßnahmen geschlossen
Weitere Informationen
zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und deren Museen ->
