Geschichte Dresden Mickten

Der idyllische Dorfkern von Altmickten

... steht heute unter Denkmalschutz und kann mit Recht als Kleinod unter den alten Dresdner Dorfkernen bezeichnet werden. Der Dorfplatz ist begrünt, Bänke laden zum Verweilen unter alten Bäumen ein, historische Straßenlaternen tauchen den Ort des Abends in heimeliges Licht. Den Platz umgeben alte Fachwerkhöfe, größtenteils entstanden nach einem Brand von 1823.

Wie man dort hin gelangt?

Biegen Sie von der Leipziger Straße auf die Kötzschenbroder Straße ab. Die Elbe links haltend weiter auf die Böcklinstraße gefahren, erreichen Sie direkt Altmickten. Noch schöner ist natürlich die Fahrt auf dem Elberadweg. Die Häuser liegen auf einer Anhöhe und somit vor den üblichen Hochwassern geschützt am Elbufer. Ein alter Treidelpfad führt direkt an der dicken Stützmauer vorbei. Etwas weiter elbabwärts gelaufen erreicht man einen weiteren alten Dorfkern - Altübigau.

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Skiwanderung Altenberg – Oberbärenburg – Schellerhau

Langlauf auf frischen Loipen im Osterzgebirge - Snowboard fahren am Skihang

mit Daphne & Doris unterwegs

Heute haben sich Daphne und Doris vorgenommen, mit dem Zug nach Altenberg zu fahren, um dort Ski zu laufen. Sie möchten das schöne Winterwetter nutzen, um das Osterzgebirge näher kennenzulernen. Daphne ist begeistert, dass der Zug vom Dresdner Hauptbahnhof bis Altenberg fährt und so können sie entspannt die schöne Winterlandschaft aus dem Zug genießen.

In Altenberg angekommen, gibt es zahlreiche Loipen, die alle durch die schön verschneiten Wälder und in benachbarte Orte führen. Daphne möchte gern einmal nach Oberbärenburg. In ihrem Reiseführer hat sie schon viel über die romantische, kleine Ortschaft gelesen.

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Geschichte Dresden Tolkewitz

1 Kommentar »

Bericht aus dem Magazin die-infoseiten.de - Ausgabe Juli-August 2010

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1350 wurde Tolkewitz als „tolkenwicz“ erstmals urkundlich erwähnt. Den ursprünglichen Ortskern Alttolkewitz, ein typisches Gassendorf, bewohnten hauptsächlich Bauern, Zwirnbleicher und -händler.

Die Gemeinde gehörte zur Frauenkirche, wurde dann, wie auch Laubegast, nach Leuben eingepfarrt. Das blieb bis 1952 so, obwohl die Gottesdienste schon lange in der Schule, der Kapelle auf dem Friedhof oder im Gutshof Hauber abgehalten wurden. Ab 1950 begann der Bau einer eigenen Kirche. 1951 wird die Bethlehemkirche geweiht.

Ein großes Feuer im Jahr 1873 vernichtete die meisten Höfe. Einige der danach errichteten neuen Gebäude sind bis heute erhalten. Ab 1880 entstand auf der anderen Seite des Flutgrabens das sogenannte Neutolkewitz, mit  Straßenbahnhof, dem damals größten in Dresden, Wasserwerk, zahlreichen neuen Wohngebäuden und Villen.

Bis 1901 gingen die Kinder in die Laubegaster Schule. Dann bekamen sie - 111 Kinder und zwei Lehrer - ein eigenes Gebäude an der Salbachstraße, dessen Modernisierung und Erweiterung 1912 in die Hände von Hans Erlwein gelegt wurde. Heute ist hier die 44. Grundschule.

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Geschichte Dresden Weißer Hirsch

Bericht aus Magazin die-infoseiten.de - Ausgabe Januar-Februar 2010
© Text:Verschönerungsverein Weißer Hirsch/Oberloschwitz

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Mit Erscheinen des Buches „Der Turm“ von Uwe Tellkamp im Jahr 2008 weckte der Dresdner Stadtteil Weißer Hirsch erneut das Interesse vieler Touristen, aber auch der Dresdner Einwohner.
Davon zeugen die gut besuchten Führungen durch diesen Stadtteil. Was ist das Besondere dieses Ortes, der 100 Jahre nach seiner Blütezeit immer noch einen Mythos besitzt?

Am Anfang stand die Schänke „Zum Weißen Hirsch“, der 1726 vom Kurfürsten der Status „kanzleischriftsässiges Gut“ verliehen wurde. Die Stolpische Straße, heute die Bautzner Landstraße in leicht verändertem Verlauf, war lange Zeit der einzige Verbindungsweg in Richtung Osten. Sie und die Lage der Gutsgemeinde am Rande der Dresdner Heide bestimmten die weiteren Geschicke des Ortes.

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Geschichte Dresden Plauen

Als Plauen 1206 zum ersten Mal unter dem Namen „Plawen“ in einer Urkunde erwähnt wurde, war von rasanter Entwicklung, wie sie in späteren Jahrhunderten einsetzen sollte, noch keine Spur. Alles begann mit einem kleinen Rundlingsdorf, in dem wenige Bauernfamilien siedelten. Der historische Dorfkern von Plauen ist heute mit Erhaltungssatzung geschützt und befindet sich an der Hofmühlenstraße.

Mit Einsetzen der Industrialisierung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Plauen zur prächtigen Dresdner Vorstadtgemeinde. Rund um die Weißeritz entstanden neue Firmen, etwas entfernt davon prächtige Villen. Die bekanntesten Unternehmen waren die Blechwarenfabrik Anton Reiche, die Bienert-Mühle und die Brauerei Plauenscher Lagerkeller.

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Action für Touris mit Daphne & Doris

Daphne & Doris vor knapp drei Jahren zum Leben erweckt

mit Daphne & Doris Dresden entdeckenAus der Idee heraus, Dresden einmal auf eine andere Art und Weise zu präsentieren, wurden Daphne & Doris vor knapp drei Jahren zum Leben .

Daphne & Doris sind zwei Comic Figuren, die in Dresden zu Hause sind. Ihre Namensgebung orientiert sich am Stadtkürzel und Autokennzeichen – DD. Die beiden Schwestern haben es sich zur Aufgabe gemacht, Dresden mit all seinen angesagten,
historischen und lauschigen Plätzen sowie Sehenswürdigkeiten zu präsentieren.

Daphne fühlt sich mit ihrem verträumten, phantasievollen und nostalgischen Wesen vor allem in der Altstadt wohl. Die extravagantere und etwas ausgeflippte Doris hingegen erkundet am Liebsten die bunte Vielfalt der Dresdner Szeneviertel, wie sie sich beispielsweise in der Äußeren Neustadt finden lassen.

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Neumarkt und Frauenkirche

Neumarkt und Frauenkirche – Dresdens neue alte Mitte...

Daphne und Doris erleben den Neumarkt in Dresden - © Anja Tittel
Daphne & Doris entdecken den Neumarkt - © Anja Tittel
www.anjatittel.de

...kein anderes Gebäude der Stadt steht mit größerer Symbolkraft für Dresden als die wieder aufgebaute Frauenkirche, wohl keine andere Weihe wurde mit größerer Emotionalität begangen wie die des Wahrzeichens im Jahr 2005. Und kein anderer Ort in Dresden hat die Gemüter der Bewohner und Gäste so berührt wie das Areal rund um den Neumarkt. So entstand hier in den vergangenen Jahren ein neues Viertel - der Neumarkt mit angrenzenden Gassen - nach historischem Vorbild, aber durchaus auch mit modernen, sich in die historische Baustruktur eingliedernden Elementen. Auch wenn die letzte Baustelle längst noch nicht abgeschlossen ist und Kritiker das großartige Potential des Platzes noch nicht genügend ausgenutzt sehen, hat die Stadt endlich wieder, was ihr lange Zeit fehlte: eine neue, alte Mitte.

Die sogenannte "gute Stube Dresdens", von der uns unsere Großeltern mit einer Faszination erzählten, die unsere Generation wegen der Tristheit des unbebauten Platzes lange nicht nachvollziehen konnte. Eine Faszination, die für uns nun, mit Blick auf das neu Entstandene, aber nachvollziehbar wird. Die Entwicklung des Areals ist längst nicht abgeschlossen und es wird spannend sein, sie in den nächsten Jahren mit zu gestalten und zu verfolgen.

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Geschichte Dresden Leuben

Als Leuben 1349 erstmals in einer Urkunde von Bischof Johann I von Meißen erwähnt wurde...

...bestand das Siedlungsgebiet wohl schon einige Jahrhunderte, wie Ausgrabungsfunde belegen.

Luben wurde das Dorf in der Urkunde genannt. Bauern bestellten ihr eigenes Land, Häusler standen in Lohn- oder Handwerksarbeit. Die Dresdner liebten das gemütliche Dörfchen als Ausflugsziel. Das war über Jahrhunderte hinweg so und sollte sich doch grundlegend ändern.

In den Gründerjahren entwickelte sich Leuben zum Industrie- und Gewerbestandort. So siedelte u.a. ein Sägewerk, eine chemische Fabrik, eine Spitzen- und Gardinenmanufaktur, ein Werk für elektrische Maschinen und eine Papierfabrik an. Leuben wuchs so schnell, dass es bereits Pläne gab, den Dresdner Vorort als eigenständige Großstadt zu etablieren. Die Einwohnerzahl wuchs Gebäude an der Pirnaer Landstraße ehem. Betriebshof der Vorortbahn, Stephensonstr. rasant, denn die Firmen benötigten Arbeiter, man baute Wohnsiedlungen, vergrößerte Straßenzüge - kurz: hier brodelte das Leben. Zählte Leuben 1871 gerade einmal 341 Einwohner, waren es 1921 - dem Jahr der Eingemeindung - bereits 7.800.

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