Geschichte Innere Neustadt in Dresden
1350 wurde die innere Neustadt als Altendresden (Antiqua Dressdin)...
...erstmals urkundlich erwähnt und bekam 1403 das Stadtrecht. Umsäumt von Weingärten am Rand der Heide lag Altendresden abseits der Residenzstadt. Schon damals verband eine Brücke beide Orte. Bereits 1549 wurde Altendresden nach Dresden eingemeindet.
Am 6. August des Jahres 1685 wurde Altendresden durch einen verheerenden Brand fast vollständig zerstört. Das Feuer, das in einer Tischlerwerkstatt ausgebrochen war, ließ kaum ein Gebäude unversehrt und stürzte die Bewohner in große Armut. Kurfürst Johann Georg III. beauftragte noch im gleichen Jahr Wolf Caspar von Klengel mit dem Wiederaufbau des Stadtteils. Der Oberlandbaumeister plante eine Erneuerung nach modernsten städtebaulichen Erkenntnissen.
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Geschichte Dresden Albertstadt
Dresden Albertstadt - Kasernenviertel und die Garnisionskirche ...
Als Schöpfer derselben ist Alfred Graf von Fabrice (1818 - 1891 ) zu nennen. Der General der Kavallerie, Staats-, Kriegsund Außenminister Fabrice hatte die zum großen Teil durch Preußen diktierten Aufgaben zur Neustrukturierung der Sächsischen Truppen umzusetzen, waren doch die militärischen Anlagen stark veraltet und dezentral organisiert.
Im Jahr 1873 wurde mit dem Bau der heutigen Stauffenbergallee (ehem. Heerstraße, Carola-Allee, später Dr.-Kurt-Fischer- Allee) als Zentralachse der Grundstein für die Albertstadt gelegt. Etwas oberhalb am nördlichen Rand von Dresden gelegen, sollte sie in der Folgezeit die größte Garnisionsstadt Deutschlands werden. Mit allen organisatorischen Einrichtungen, eigener Bäckerei mit Mühle, Heizkraft-, Elektrizitäts- und Wasserwerk, Kirche, eigenem Friedhof etc. ausgestattet, agierte die Albertstadt ab 1883 völlig eigenständig unter der Gutsherrschaft des Sächsischen Kriegsministers.
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