Geschichte Dresden Übigau

Der kleine Stadtteil Übigau liegt nord-westlich der Altstadt direkt im Elbbogen...

Erinnerung an das Elbehochwasser 2002 - Dresden Übigau

„Zur Erinnerung an das Elbehochwasser im August 2002 - Übigau dankt allen Helfern!“ ... steht auf dem Gedenkstein am Dorfplatz von Altübigau, der früher „Die Tränke“ genannt wurde. Trotz seiner Lage von ca. 8 m über dem Elbespiegel, war das Gelände von der Rekordflut 2002 mit einem Elbpegel von 9,40 m betroffen. Dem unermüdlichen Fleiß der Anwohner und Helfer ist es zu verdanken, dass man heute davon nichts mehr sieht.

Der kleine Stadtteil Übigau liegt nord-westlich der Altstadt direkt im Elbbogen neben Kaditz und Mickten und wurde 1324 als Vbegowe erstmals urkundlich erwähnt. Über die Herkunft des Namens wird spekuliert. Möglicherweise entstammt er vom altsorbischen Wort ubeg (Flucht). Später nannte man das Dörfchen auch Uibigau oder Uebigau.

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Geschichte Dresden Klotzsche

Alte Kirche in Dresden KlotzscheWer kennt ihn nicht - den Flughafen Klotzsche? Ein Ort für Fernweh, rührende Abschiedsszenen und überwältigende Wiedersehensfreude. Geschäftsleute in Anzügen und mit Aktentaschen eilen zum Businessflieger, gleich daneben steht eine Familie in freudiger Erwartung auf ein paar entspannende Urlaubstage. - Hier weht der Wind der weiten Welt.

Auch als Standort der Mikroelektronik/Informations- und Kommunikationstechnologie erlangte Klotzsche in den vergangenen Jahren große wirtschaftliche Bedeutung. So siedelten sich Großbetriebe wie beispielsweise Infineon, ZMD, Solarwatt, Airbus und die Elbe-Flugzeugwerke an. Die hier gefertigten Erzeugnisse haben Abnehmer in aller Welt.

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Geschichte Dresden Cossebaude

Cossebaude ist ein Stadtteil der Landeshauptstadt Dresden mit einer langen Geschichte.

Die Besiedlung dieser Gegend erfolgte 8000 v.Chr., was Steinbeilfunde in der Nähe der Lochmühle bestätigen.

Mit den benachbarten Ortsteilen Gohlis, Neuleuteritz, Oberwartha und Niederwartha bildet Cossebaude die gleichnamige Ortschaft. Rund 5.300 Einwohner bewohnen diesen Ortsteil des Elbtales. Cossebaude zählt zu den ältesten Ortschaften im oberen Elbtal und wurde urkundlich erstmals 1071 erwähnt. Der Name wurde in der so genannten „Benno-Urkunde“ niedergeschrieben - benannt nach dem Meißner Bischof Benno.

Der Ortsname „Cozubudi“ stammt aus dem slawischem und bedeutet Ziegenstall. Durch den slawischen Edelmann Bor wurden fünf Dörfer - unter ihnen auch Cossebaude - an Bischof Benno verschenkt. Dieser soll im 11. Jh. den Cossebaudener Weinbau begründet haben.

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Dresdner Backwerk

Die Sitte, Weihnachtsstollen zu backen, ist uralt und in Dresden etwa...

... um das Jahr 1400 entstanden. In jener Zeit suchte man in den verschiedenen Formen der Backwerke kirchliche Erinnerungen wiederzugeben. So sollten beispielsweise die Pfannkuchen den Schwamm darstellen, mit dem der Heiland am Kreuze getränkt wurde, und die Brezel die Fessel, die der Herr tragen musste. Der Stollen ist in seiner Form nichts anderes, als eine Versinnbildlichung des in Windeln gewickelten Christkindes.

Früher war namentlich die Stadt Siebenlehn durch ihre Stollen berühmt. Die dortigen Bäcker verschickten ihre Backwaren weithin. Deshalb gerieten sie 1615 mit den Meißner Bäckern in ernsten Streit, weil diese nicht dulden wollten, dass das Siebenlehner Gebäck nach Meißen gebracht werde. Die Dresdner Bäcker beschwerten sich 1663 darüber, dass die Bäcker zu Siebenlehn große Fuder Bachwerk nach Dresden brächten.

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Geschichte Dresden Laubegast

„Ich weiß ein Dörfchen klein und fein, gleich an der Elbe Strand, Voll Vogelsang und Sonnenschein, ein wahres Blumenland...“

Dresden Laubegast

So beginnt das Lied „Mein Laubegast“, dessen Text vom Laubegaster Max Bewer um 1900 geschrieben wurde. Die Vertonung stammt von Otto Schmidt, der aus einem Wettbewerb als Sieger hervorging. Die Laubegaster sangen ihr Lied voller Begeisterung. Nachdem es einige Zeit in Vergessenheit geraten war, wird es heute wieder zu Liederabenden, in der Kirchgemeinde und zu anderen besonderen Gelegenheiten zelebriert.

Im Lied wird die Schönheit des damaligen Dresdner Vororts, mit seiner reizvollen Lage an der Elbe, seinen vielen Gärtnereien und Ausflugslokalen wunderbar verdeutlicht. Eine Schönheit, die sich das ständig wachsende Laubegast trotz mannigfacher Veränderungen bis heute bewahrt hat.

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Geschichte Dresden Gruna

Der Stadtteil im Dresdner Osten grenzt unmittelbar an den Großen Garten und gehört heute zum Ortsamtsbereich Blasewitz. Der vormals slawische Ort "Grunow", was soviel wie "Ort in der Grünen Aue" bedeutet, wurde 1370 zum erstenmal urkundlich erwähnt. Das typische Platzdorf befand sich zwischen Rothermundt-, Zwingli- und Rosenbergstraße. Umgeben war das Dorf von zwei alten Elbarmen. Der südliche verlief neben der heutigen Bodenbacher Straße durch den Großen Garten in Richtung Bürgerwiese. Nördlich hatten die Bewohner bereits 1309 einen Landgraben für die Be- und Entwässerung ihrer Felder angelegt. Noch heute gibt es diesen Graben.  Er zieht sich von Reick kommend über den Rothermundtpark in Richtung Striesen. Als der Große Garten errichtet wurde, mussten auch Grunaer Bauern einige ihrer Felder abgeben. Wichtigste Straße war seit langem die  Alte Pirnaer Landstraße - heute Bodenbacher Straße - die einen Handelsweg nach Böhmen bildete.

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Großer Garten – Dresdens grüne Lunge

Einfach herrlich - an einem warmen Frühsommertag auf den riesigen Wiesen des Großen Gartens zu entspannen, Frisbee zu spielen, mit Freunden zu picknicken oder die schnurgeraden Alleen mit den Rollerblades entlang zu düsen.

Der Große Garten als "grüne Lunge von Dresden" wird heute für die unterschiedlichsten Freizeitaktivitäten genutzt. Den Architektur- und Kunstinteressierten locken Palais, Teich und zahlreiche Figurengruppen, den Botanikliebhaber der großartige Baumbestand sowie die kunstvoll angelegten Parkanlagen und den Tierliebhaber Eichhörnchen & Co. Nicht zuletzt die Parkeisenbahn, das Sonnenhäusel und der Zoo locken auch die Kleinsten in die grüne Oase.

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Geschichte Innere Altstadt

Dresdner Altstadt mit Frauenkirche, Terrassenufer und Brühlscher Terrasse von der Augustusbrücke aus gesehen

Viele Lobpreisungen hat Dresden über die Jahrhunderte hinweg bereits gehört und wenn man heute durch die Innere Altstadt schlendert, muss man eingestehen - mit Recht. Die Sehenswürdigkeiten in Elbflorenz, wie Johann Gottfried Herder Dresden einst betitelt haben soll, laufen sich den Rang ab und es fällt schwer, einen Favoriten zu küren.

Die innere Altstadt befindet sich am linken Elbufer und ist das eigentliche historische Zentrum. Einst von mächtigen Festungsmauern umgeben, wurde die Pracht der Residenzstadt und seiner Regenten weithin bekannt. Die Stadtbefestigung wurde abgetragen, ist aber auch heute noch in Teilen erkennbar, beispielsweise auf der Grünfläche unterhalb des Moritzmonuments an der Brühlschen Terrasse. Anstelle der Stadttore entstanden Plätze - so der Postplatz am ehemaligen Wilsdruffer Tor und der Pirnaische Platz am ehemaligen Pirnaischen Tor. Dresden dehnte sich aus und wurde flächenmäßig immer größer.

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Neumarkt und Frauenkirche

Neumarkt und Frauenkirche – Dresdens neue alte Mitte...

Daphne und Doris erleben den Neumarkt in Dresden - © Anja Tittel
Daphne & Doris entdecken den Neumarkt - © Anja Tittel
www.anjatittel.de

...kein anderes Gebäude der Stadt steht mit größerer Symbolkraft für Dresden als die wieder aufgebaute Frauenkirche, wohl keine andere Weihe wurde mit größerer Emotionalität begangen wie die des Wahrzeichens im Jahr 2005. Und kein anderer Ort in Dresden hat die Gemüter der Bewohner und Gäste so berührt wie das Areal rund um den Neumarkt. So entstand hier in den vergangenen Jahren ein neues Viertel - der Neumarkt mit angrenzenden Gassen - nach historischem Vorbild, aber durchaus auch mit modernen, sich in die historische Baustruktur eingliedernden Elementen. Auch wenn die letzte Baustelle längst noch nicht abgeschlossen ist und Kritiker das großartige Potential des Platzes noch nicht genügend ausgenutzt sehen, hat die Stadt endlich wieder, was ihr lange Zeit fehlte: eine neue, alte Mitte.

Die sogenannte "gute Stube Dresdens", von der uns unsere Großeltern mit einer Faszination erzählten, die unsere Generation wegen der Tristheit des unbebauten Platzes lange nicht nachvollziehen konnte. Eine Faszination, die für uns nun, mit Blick auf das neu Entstandene, aber nachvollziehbar wird. Die Entwicklung des Areals ist längst nicht abgeschlossen und es wird spannend sein, sie in den nächsten Jahren mit zu gestalten und zu verfolgen.

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Elberadweg Dresden Pieschen

Elbradweg in Dresden Pieschen fast komplett

Molenbrücke am Pieschener Hafen kann ab 30. August genutzt werden

Der Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, Reinhard Koettnitz informierte heute vor Ort über den Baufortschritt an der Molenbrücke. Das Bauwerk überspannt die Einfahrt des Pieschener Hafens und ist Teil des Elberadweges am rechten Flussufer.

Vor einem Monat haben die Arbeiter die Montage der Stahlteile für die Brücke erfolgreich abgeschlossen. Die Montagestöße sind verschweißt, die restlichen Seile montiert und fertig nachgespannt. Damit ist die endgültige Gradiente (Höhenlage) eingerichtet. Jetzt wird der Korrosionsschutz komplettiert. Die Seile im oberen Teil sind bereits auf zehn Metern Länge mit der letzten Deckbeschichtung versehen. Bis Ende nächster Woche folgt der Rest. An der Mole laufen letzte Betonarbeiten. Von den 29 Trogsegmenten sind 19 fertig. Die Widerlager der Brücke sind fertig, am Pylonsockel haben die Arbeiten für das Wasserbaupflaster begonnen.

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