Deutsches Hygienemuseum Dresden

Das Museum über den Menschen und die Gesundheit

Anlässlich der II. Internationalen Hygieneausstellung 1930 wurde das Deutsche Hygiene-Museum am Lingnerplatz eingeweiht.

Die Einrichtung eines ständigen Ausstellungsgebäudes und Museums ist dem 1916 verstorbenen Fabrikanten und Sozialhygienikers Karl August Lingner zu verdanken. Im Oktober 1927 erfolgte die Grundsteinlegung des Hauses auf dem Gelände des ehemaligen Gartens der Sekundogenitur. Nach den Plänen von Architekt Wilhelm Kreis (1873 - 1955) entstand ein funktionaler, monumentaler Gebäudekomplex in "zeitloser Schönheit". An der Innengestaltung war das Dessauer Bauhaus durch

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Lingnerschloss

Eines der drei Dresdner Elbschlösser - benannt nach Karl August Lingner

Die Villa Stockhausen ist das mittlere der drei Elbschlösser auf der Loschwitzer Elbhöhe. Es wurde von 1850 - 185 auf dem Hegewaldschen Weinberg für den Baron von Stockhausen, Kammerherr des Preußischen Prinzen Albrecht, errichtet. Ebenso wie Schloss Albrechtsberg entwarf die Villa Stockhausen der preußische Landbaumeister Adolf Lohse. Der Stil ist ähnlich: ein spät-klassizistischer Bau mit einer repräsentativen Haupttreppe, umgeben von einem prächtigen Park. Im Jahr 1891 erwarb der Fabrikant Bruno Naumann (Seidel & Naumann) das Grundstück.

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Zoo Dresden

Tiere erleben - Zoo Dresden - Anschrift, Öffnungszeiten, Tiere

Am 9. Mai 1861 wurde der Dresdner Zoo feierlich eröffnet. Seitdem hat sich das Gesicht des Dresdner Zoos erheblich gewandelt. Heute ist er Heimat für ca. 330 Tierarten, die Gehege wurden erneuert, zahlreiche Spielplätze für die kleinen Besucher errichtet. Das Zeichen "Fütterungspunkt" zeigt an, wann den Pflegern beim Füttern der Tiere über die Schulter geschaut werden kann. Diese sind z.B. bei den Löwen, den Elefanten, den Mandrills und den Pinguinen zu finden. Ebenso können hier Kindergeburtstage und Führungen angemeldet werden. Ein Highlight war und ist die Zooschule, in der Schulklassen ihren Biologieunterricht zum hautnahen Tiererlebnis werden lassen können.

Hier ein kurzer Rundgang durch die größten Anlagen im Zoo:

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Geschichte Dresden Seevorstadt Ost

Die alte Dresdner Vorstadtgemeinde erhielt ihren Namen von mehreren Seen, die sich hier, direkt vor der Stadtbefestigung, befunden haben.

Dem Seetor als direktem südlichen Zugang durch die Stadtbefestigung nach Dresden wurde wohl wenig Bedeutung zugemessen. Es war über Jahrhunderte hinweg zugemauert.

Infolge dessen führten die Bewohner der Seevorstadt ein von Dresden recht abgeschiedenes und ruhiges Leben. Bis zum Jahr 1746 wurden die Seen trockengelegt. Der Adel entdeckte das Gebiet für sich und erbaute prachtvolle Landhäuser, Paläste, Gärten und Parks. Hier konnten sie ungestört ihren ausschweifenden Feierlichkeiten nachgehen. Der Türkische Garten wird dementsprechend weithin bekannt und diente als Vorbild für die spätere Anlage des Großen Gartens, mit der 1676 begonnen wurde.

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Das König Albert Denkmal auf dem Schlossplatz

Historische Ansichten aus dem alten Dresden vor 1945

König Albert (* 1828 in Dresden, † 1902 in Sybillenort) machte sich vor allem einen Namen als Feldherr. 1866 führte er die sächsische Armee im Deutschen Krieg gegen Preußen, dessen Ergebnis Sachsens Beitritt zum Norddeutschen Bund war. 1870/71 war er Kommandeur im deutsch-französischen Krieg. 1873 wurde er König.

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Geschichte Dresden Mickten

Der idyllische Dorfkern von Altmickten

... steht heute unter Denkmalschutz und kann mit Recht als Kleinod unter den alten Dresdner Dorfkernen bezeichnet werden. Der Dorfplatz ist begrünt, Bänke laden zum Verweilen unter alten Bäumen ein, historische Straßenlaternen tauchen den Ort des Abends in heimeliges Licht. Den Platz umgeben alte Fachwerkhöfe, größtenteils entstanden nach einem Brand von 1823.

Wie man dort hin gelangt?

Biegen Sie von der Leipziger Straße auf die Kötzschenbroder Straße ab. Die Elbe links haltend weiter auf die Böcklinstraße gefahren, erreichen Sie direkt Altmickten. Noch schöner ist natürlich die Fahrt auf dem Elberadweg. Die Häuser liegen auf einer Anhöhe und somit vor den üblichen Hochwassern geschützt am Elbufer. Ein alter Treidelpfad führt direkt an der dicken Stützmauer vorbei. Etwas weiter elbabwärts gelaufen erreicht man einen weiteren alten Dorfkern - Altübigau.

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Belvedere und Moritzmonument in Dresden

Historische Ansichten aus dem Alten Dresden

Das Belvedere ...

auf der Brühlschen Terrasse war ein bei Dresdnern und Touristen sehr beliebtes Lokal. Der vierte Bau verfügte über ein Restaurant, Konzertsäle und Gesellschaftszimmer sowie eine Aussichtsplattform, von der man den herrlichen Blick über die Elbe mit üppigen Wiesen in Richtung Neustadt genießen konnte. Rauschende Bälle wurden hier gefeiert, wohl so mancher Frauenschuh durchtanzt.

Erstmals errichtet wurde das Belvedere 1590. Nach seiner Zerstörung im Jahr 1747 entstand 1749 im Auftrag von Heinrich Graf von Brühl der zweite Bau. Dieses, zu den sogenannten Brühlschen Herrlichkeiten gehörende Gebäude fiel im Jahr 1759 dem Siebenjährigen Krieg zum Opfer - bis heute erhalten und sehr sehenswert ist der Delfinbrunnen auf der Brühlschen Terrasse. Der dritte Bau im klassizistischen Stil überdauerte die Jahre 1814 – 1842.

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Dresdner Innungsleben um 1500

Eine Geschichte aus dem Alten Dresden

- auszugsweise entnommen aus "Aus der Heimat - Geschichten, Schilderungen und Beschreibungen von Dresden und seiner Umgebung", Bleyl & Kaemmerer, Inh.: O. Schambach, 1907 -

Auf der staubigen und holprigen Wilsdruffer Landstraße kommt ein junger Bursch gewandert. Er trägt eine Filzkappe auf dem Haupte, ein Felleisen von Ziegenhaut auf dem Rücken und in den Händen einen eisenbeschlagenen Knotenstock. Seine Kleidung besteht aus einer Hose und Bluse von dunklem Tuche, und seine Füße stecken in großem Schlappstiefeln. So schreitet er rüstig vorwärts, bis er die Türme und Mauern von Dresden erblickt.

Noch ein gut Stück vor dem Tore macht er Halt, stäubt seine Stiefeln und Kleider ab und schreitet dann über die Zugbrücke nach dem Torhause, wo der Torwart ihm den Weg vertritt und ihn fragt: "Woher des Wegs?" "Bin ein Bremer Kind und ein Schustergesell, der hier Arbeit sucht!", antwortet der Wanderer. "Ohne das Handwerkszeichen kein Einlaß," brummt der Wächter. Da nimmt der Gesell seinen Ranzen unter den linken Arm, stellt beide Füße zusammen, reicht ein viereckiges Blechstück, auf welches die Zeichen des Handwerkes eingegraben sind, dem Torwart und sagt: "Dahier!"

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Geschichte Dresden Tolkewitz

1 Kommentar »

Bericht aus dem Magazin die-infoseiten.de - Ausgabe Juli-August 2010

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1350 wurde Tolkewitz als „tolkenwicz“ erstmals urkundlich erwähnt. Den ursprünglichen Ortskern Alttolkewitz, ein typisches Gassendorf, bewohnten hauptsächlich Bauern, Zwirnbleicher und -händler.

Die Gemeinde gehörte zur Frauenkirche, wurde dann, wie auch Laubegast, nach Leuben eingepfarrt. Das blieb bis 1952 so, obwohl die Gottesdienste schon lange in der Schule, der Kapelle auf dem Friedhof oder im Gutshof Hauber abgehalten wurden. Ab 1950 begann der Bau einer eigenen Kirche. 1951 wird die Bethlehemkirche geweiht.

Ein großes Feuer im Jahr 1873 vernichtete die meisten Höfe. Einige der danach errichteten neuen Gebäude sind bis heute erhalten. Ab 1880 entstand auf der anderen Seite des Flutgrabens das sogenannte Neutolkewitz, mit  Straßenbahnhof, dem damals größten in Dresden, Wasserwerk, zahlreichen neuen Wohngebäuden und Villen.

Bis 1901 gingen die Kinder in die Laubegaster Schule. Dann bekamen sie - 111 Kinder und zwei Lehrer - ein eigenes Gebäude an der Salbachstraße, dessen Modernisierung und Erweiterung 1912 in die Hände von Hans Erlwein gelegt wurde. Heute ist hier die 44. Grundschule.

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Geschichte Dresden Weißer Hirsch

Bericht aus Magazin die-infoseiten.de - Ausgabe Januar-Februar 2010
© Text:Verschönerungsverein Weißer Hirsch/Oberloschwitz

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Mit Erscheinen des Buches „Der Turm“ von Uwe Tellkamp im Jahr 2008 weckte der Dresdner Stadtteil Weißer Hirsch erneut das Interesse vieler Touristen, aber auch der Dresdner Einwohner.
Davon zeugen die gut besuchten Führungen durch diesen Stadtteil. Was ist das Besondere dieses Ortes, der 100 Jahre nach seiner Blütezeit immer noch einen Mythos besitzt?

Am Anfang stand die Schänke „Zum Weißen Hirsch“, der 1726 vom Kurfürsten der Status „kanzleischriftsässiges Gut“ verliehen wurde. Die Stolpische Straße, heute die Bautzner Landstraße in leicht verändertem Verlauf, war lange Zeit der einzige Verbindungsweg in Richtung Osten. Sie und die Lage der Gutsgemeinde am Rande der Dresdner Heide bestimmten die weiteren Geschicke des Ortes.

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