Geschichte des Sächsischen Weins

Das bezaubernde Weinanbaugebiet an der Elbe entlang der Weinstraße ...

Sächsischer Wein... kann mit einigen Superlativen aufwarten. Es ist das nordöstlichste in Europa und mit 470 ha das kleinste in Deutschland.

Die jahrhundertealte Tradition prägte das Erscheinungsbild der Landschaft entlang der Weinstraße von Pirna bis Diesbar-Seußlitz bei Meißen entscheidend. Immer wieder steht man vor aufgerebten Hängen, prächtigen historischen Bauten und findet urige Winzerstuben in idyllischen Dörfern. Gerade dieses einmalige Zusammenspiel von Architektur, Weinanbau, Landschaft und Geschichte macht dieses Gebiet so besonders und bei Einheimischen sowie Touristen sehr beliebt.

Die wichtigste Rebsorte im Sächsischen Anbaugebiet ist Müller-Thurgau mit einem Anteil von knapp 20%, gefolgt von Riesling mit ca. 15% und Weißburgunder (ca. 13%). Geringe Ansprüche an Lage und Boden sicherten der Rebe Müller-Thurgau ihren Siegeszug nach dem zweiten Weltkrieg und den Winzern eine hervorragende Qualität und Menge.

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Zwischen Lößnitz, Friedewald und Moritzburger Teichgebiet

Auf den Spuren des Weinbaus ... vorbei an Schlössern, Winzerhäusern und schönen Aussichten

Wanderung entnommen aus dem Heft Historischer Wanderleitfaden der QAD

Die Anfahrt zum Ausgangspunkt der Wanderung erfolgt wahlweise über die Haltestelle Hauptstraße der Linie 4 oder den Bahnhof Radebeul-Ost der S-Bahn. Die Route führt die Eduard-Bilz-Straße entlang zu einem kleinen Platz mit einem Gedenkstein für Eduard Bilz.

Hier erfolgt ein Abstecher zum Augustusweg 48, dem Haus Sorgenfrei. Dieses Haus wird heute als Hotel mit Gourmet-Restaurant und Weinkeller geführt. Zurück zur Eduard-Bilz-Straße erreicht man an der Ecke Weinbergstraße rechts das Haus Albertsberg. Verfolgt man die Straße weiter, kommt bei Nr. 53 die ehemalige Bilz Natur-Heilanstalt in Sicht. Den Hohlweg bergan eröffnet sich ein herrlicher Rundblick über Radebeul. Der Weg führt zurück auf die Weinbergstraße, vorbei an Bennoschlößchen und Winzerhäusern.

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Lößnitzgrundbahn: von Radebeul nach…

Mit der Lößnitzgrundbahn auf schmaler Spur durchs Sächsische Elbland

Von Radebeul nach Moritzburg und Radeburg ...

Radebeuler Weinhänge mit Bismarckturm und Spitzhaus

Seit 1884 nun geht der Lößnitzdackel, wie die Lößnitzgrundbahn liebevoll genannt wird, auf die Reise zwischen Radebeul Ost und Radeburg, passiert dabei so manches Kleinod der sächsischen Kulturlandschaft.

Vorbei an den Radebeuler Weinhängen mit dem markanten Spitzhaus, dem Bismarckturm und zahlreichen Weingütern geht es in den kühlen, romantischen Lößnitzgrund, der der Bahn ihren Namen gab.

Weiter geht es: vorbei am Steinbruch und dem Bilz-Bad..

...dem ersten Licht-Luft-Bad Deutschlands. Der Lößnitzbach begleitet plätschernd den schlängelnden Kurs der Eisenbahn. Später erreicht der Zug eine Besonderheit der Strecke - den Dippelsdorfer Damm. Auf 21 0 m quert die Bahn den Dippelsdorfer Teich fast mittig und gelangt so nach Moritzburg. Die Fahrt endet schließlich im gemütlichen Städtchen Radeburg, dem Geburtsort des Malers Heinrich Zille.

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Lößnitzgrundbahn – Von Radebeul-Ost nach Radeburg

Erinnerungen an die Reichsbahnzeit und ein Blick in die Gegenwart

 

von Hans-Peter Waack

Am 17.09.81 steht ein Personenzug mit der Lokomotive 99 1773 am Radebeuler Haltepunkt Weisses Ross. Die Fahrgäste warten am Packwagen und wollen eine Fahrkarte zur Mitfahrt kaufen. Das dauert. Der Heizer hat schon ordentlich eingeheizt. Dem fällt dann aber ein, dass man doch noch ein paar Fotos machen könnte, denn die Fahrkartenverkaufsaktion zieht sich hin. Also schaut Lokführer Thomas P. mal ein bisschen fotogen aus seinem Fensterchen, vor der Lok steht niemand und das Ambiente stimmt, obwohl wir seinerzeit die vermeintliche Romantik nicht wahrgenommen haben.

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