Nationalpark Sächsische Schweiz

Mit der Natur leben heißt von der Natur lernen - Naturschutz im Elbsandsteingebirge

Schützenswerte Einmaligkeit

In der Mitte des 19. Jahrhunderts begannen erste Bestrebungen, die einmalige Landschaft zu schützen. So kam es 1850 zu ersten Erhaltungsmaßnahmen am Tiedge, über Jahre hinweg wurde immer wieder dem Bau von verschiedenen Seilbahnen und Aufzügen widersprochen. Große Verdienste gehen hier auf den Landesverein Sächsischer Heimatschutz (gegr. 1908) und den Verein zum Schutze der Sächsischen Schweiz (gegr. 1910) zurück, die mit vielen Publikationen für Aufklärung in der Bevölkerung sorgten und Schutzmaßnahmen durchsetzten.

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Entstehung des Elbsandsteingebirges

Wie entstand die Sächsische Schweiz und deren Name?

Bizarre und schroffe Felswände, wie durch einen großartigen Künstler geschaffene, abstrakt verwitterte Formen, eingebettet in dichte Wälder und üppige Wiesen - so zeigt sich das Gebiet der Sächsischen Schweiz den Besuchern. Und doch, alles ist naturgeschaffen, über Jahrmillionen gewachsen, verwittert, aufgetürmt.

Die Entstehung des Elbsandsteingebirges geht zurück in die Kreidezeit, auf den Vorstoß des Kreidemeeres vor etwa 180 Millionen Jahren. Zuflüsse brachten Sedimente der umliegenden Landschaften mit, die sich am Meeresgrund ablagerten. Als das Kreidemeer abfloss, blieben

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Kurort Rathen im Elbsandsteingebirge

„... als hätten da die Engel im Sande gespielt...“

schrieb Heinrich von Kleist 1801 schwärmerisch über die faszinierende Natur der Sächsischen Schweiz.

Inmitten dieser wildromantischen, zerklüfteten Felsenlandschaft, der weitbekannten Bastei direkt zu Füßen, liegt der Luftkurort Rathen.

Nur knapp 500 Einwohner zählt der beschauliche Ort. Verkehrsberuhigte Straßen mit Land- und Fachwerkhäusern vermitteln das Flair eines würdevollen Kurortes, in den sich Gäste nach ausgedehnten Wanderungen im Gebirge entspannt zurück ziehen können. Fernab von Autolärm und Hektik finden gestresste Städter hier Natur, Ruhe und Erholung. Eine historische und denkmalgeschützte Gierseilfähre verbindet die beiden Ortsteile Oberrathen und Niederrathen.

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Hohnstein – Ausflugsziele & Sehenswürdigkeiten

Die Burgstadt im Nationalpark Sächsische Schweiz lädt zu einem Spaziergang

Rathaus Hohnstein

Es ist das älteste Gebäude der Stadt und stammt aus dem Jahre 1688. Neben einer Brauerei wurde dort 1835 die erste Korkfabrik Deutschlands eingerichtet. Als Rathaus wurde das Gebäude 1917 umgebaut und genutzt.

Umfassende Sanierungsarbeiten erfolgten 1990/91. Eine Stadtbibliothek konnte im wieder hergerichteten Seitengebäude eingerichtet werden.

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Hohnstein in der Sächsischen Schweiz

Die Burgstadt Hohnstein am Fels

Umgeben von der einzigartigen Schönheit der Wald-, Fels- und Tallandschaft der Ortsteile liegt die Stadt Hohnstein im Norden des...

Nationalparks „Sächsische Schweiz“.

Hoch über dem bizarren Polenztal auf einem Felsmassiv, welches sich bis ins Stadtinnere zieht, thront majestätisch die Burg Hohnstein. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel sowie Zeitzeuge der Geschichte, Aussichtspunkt, Herberge und zugleich Wahrzeichen der Stadt.

Vom Marktplatz unterhalb der Burg verbreiten historische Fachwerkhäuser, gemütliche Gassen und einladende Gasthäuser sowie kleine Geschäfte den Charme der Stadt am Fels. Anmutig wacht der Glockenturm der Hohnsteiner Kirche über das Leben der Stadt. Wie die Dresdner Frauenkirche wurde sie nach Plänen des bekannten Ratszimmermeisters George Bähr errichtet und gilt als eine der schönsten Barockkirchen von Sachsen.

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Der Siebenschläfer (Glis glis) in der Sächsischen Schweiz

... ganz schön ausgeschlafen und vernascht

Der kleine, wendige Siebenschläfer aus der Familie der Bilche verdankt seinen Namen keineswegs dem  Siebenschläfertag am 27. Juni. Zu diesem Zeitpunkt ist er schon längst wieder aus seinem von Oktober bis Mai währenden Winterschlaf erwacht. Der Nager schläft also sieben Monate - daher sein Name.

Er ist die häufigste Schläferart in der Sächsischen Schweiz, findet er doch in den vielen Fels- und Baumhöhlen und im Wald des Nationalparks mit hohem Altholzanteil ideale Lebensbedingungen. Auch Nistkästen nimmt er gerne an.

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Wandern in der Sächsischen Schweiz

Von den Schrammsteinen über die Affensteine zum Großen Winterberg - Tagestour

Eine Wanderung durch fantastische Sandsteinwelten mit Panoramablick, Abenteuer und  Muskelkater-Garantie - ca. 25 km

Eins vornweg: es sollte eine wunderschöne, aber anstrengende Tageswanderung im Spätherbst werden. Einmal mehr entdeckten wir die Schönheit des Elbsandsteingebirges, die wilden Schlüchte, bizarren Felsformationen und die sanfte Hand der Vegetation, die selbst im unwirtlichsten Winkel Wind und Wetter trotzt. Und einmal mehr stellten wir beim späteren Durchsehen unserer mitgebrachten Fotografien fest, dass man diese einmalige Natur nur ansatzweise im Bild festhalten kann. Man muss sie selbst erleben.

Zur Schrammsteinaussicht

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Die Bastei – Aussichtspunkt seit Jahrhunderten

Die Bastei – Aussichtspunkt seit Jahrhunderten - Sächsische Schweiz

Die Geschichte der Bastei finden wir in vielen Überlieferungen. Sie ist die älteste und wohl auch bekannteste Touristenattraktion der Sächsischen Schweiz.

Die Neugier auf unsere Heimat wurde durch die Maler der Romantik vor 200 Jahren geweckt. Zu dieser Zeit waren es die atemberaubenden Bilder des Elbsandsteingebietes - z.B. von Ludwig Richter, Caspar David Friedrich und Carl Gustav Carus - von denen alle Welt in den Bann gezogen wurden. Kein Wunder, steht man doch auch heute noch staunend am Felsplateau.

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Die Welt des Sandsteins – eine Rundwanderung

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Eintauchen in die Welt des Sandsteins - erleben Sie die Sächsischen Schweiz

Rundwanderung im Nationalpark Sächsische Schweiz

Vor über 1 00 Millionen Jahren befand sich im heutigen Gebiet der Sächsischen Schweiz das Kreidezeit-Urmeer. Auf dessen Boden verfestigten sich Quarzsand-Ablagerungen und bildeten so eine riesige, ca. 600 m starke Sandsteinplatte, aus der die Natur in den folgenden Millionen Jahren eine einzigartige Felsenwelt schuf. Seit dem Tertiär graben die Elbe und ihre Nebenflüsse mit unvorstellbarer Kraft riesige Täler in die Platte. Verbunden mit
Regen, Wind und Eis (Erosion), entstanden so die bizarrsten Felsformationen. Auf unserer heutigen Wanderung werden
wir diese vielfältigen, von den Naturgewalten geschaffenen Formen hautnah erleben. Interessant ist nicht zuletzt das Profil der Wanderung: Von der Elbe über die Teufelsschlucht zum Plateau überwindet man ca. 190 Höhenmeter. Über Steinbruch und Wilke zurück zur Elbe steigt man von 200 m ü. NN auf 110 m ü. NN wieder hinab.

Ausgangspunkt: Stadt Wehlen

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Bad Schandau Kneipp Kurort mit Tradition

Bad Schandau in der Sächsischen Schweiz - Kneipp Kurort mit Tradition

Als einen „Kraft- und Prachtplatz der Natur“ betitelte schon der Schriftsteller Theodor Körner das inmitten des Elbsandsteingebir ges gelegene Städtchen Bad Schandau. Er weilte hier zur Kur im Jahre 1806 und war von der herrlichen Natur begeistert.

Die beschauliche "Metropole" der Sächsischen Schweiz wurde als Sandau 1430 erstmals urkundlich erwähnt. Die Bewohner verdingten sich größtenteils als Elbschiffer, woran noch heute das Stadtwappen erinnert. Es trägt in seiner Mitte ein Segelschiff und stif tete manche Verwirrung. Erwartet man sol cherlei Symbole doch eher in Wappen von Hansestädten und nicht bei einer Stadt, die inmitten eines Gebirges liegt. Das reichlich vorhandene Holz wurde ab-, Getreide an gebaut und beides elbwärts nach Böhmen oder Sachsen verschifft. Schandau erreichte so als Elbhandelsplatz Bedeutung.

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