Sächsische Dampfschiffahrt Dresden

Geschichte & Schiffe

Alles begann im Jahr 1836, als Dresdner Bürger für 5 Jahre das Privileg zur Dampfschifffahrt auf der Elbe erhielten und die Elbdampfschiffahrtsgesellschaft gründeten. Das in Übigau gebaute erste Personendampfschiff "Königin Maria" wurde am 30. Juli 1837 mit großem Fest auf ihre erste offizielle Fahrt nach Meißen geschickt.

Nach und nach wurden Schiffe zugekauft, Schiffsanlegestellen errichtet und Fahrtrouten ausgeweitet. Der Raddampfer Stadt Wehlen (vormals Dresden III) wurde 1879 gebaut und ist das älteste heute noch betriebene Schiff der Flotte.

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Bis zu 250 Jahre alt: Sachsen hat echte „Wein-Methusalems“!

Der älteste Traminer Sachsens wächst in der Klosterruine „Zum heiligen Kreuz“ in Meißen und ist 150 Jahre alt! Weitere Forschungen entdeckten in Seußlitz die „Große blaue Urbanitraube“, ebenfalls 150 Jahre alt und zudem die einzige Rebe dieser Sorte, die nördlich der Alpen wächst. Mit 250 Jahren ist die „Frühe Leipziger“ die älteste Rebe Sachsens. Sie wächst in Radebeul in der Weinberglage „Goldener Wagen“.

„Die Pflege des alten Kulturgutes ‚Weinpflanzen mit sehr hohem Alter’ rückt seit einigen Jahren in Sachsen immer mehr in das öffentliche Bewusstsein. Es ist ein Teil unserer Weingeschichte, die auch heute noch lebt“, erläutert Dr. Winfried Schulze, Leiter der Arbeitsgruppe „Historische Reben“. Unter „sehr hohem Alter“ versteht man im Anbaugebiet Sachsen Reben, die älter als 150 Jahre sind.

Der mit 150 Jahren älteste Traminer Sachsens wächst in der Klosterruine „Zum heiligen Kreuz“ in Meißen.

„Seit 2005 wird er systematisch gepflegt. Bereits im Jahr 2006 wurden die ersten Trauben geerntet und zu dem historischen Traminer-Wein gekeltert. Er ist eine Rarität, die für besondere Anlässe bereit steht und als Genuss erlebbar wird“, so Schulze.

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Dresdner Innungsleben um 1500

Eine Geschichte aus dem Alten Dresden

- auszugsweise entnommen aus "Aus der Heimat - Geschichten, Schilderungen und Beschreibungen von Dresden und seiner Umgebung", Bleyl & Kaemmerer, Inh.: O. Schambach, 1907 -

Auf der staubigen und holprigen Wilsdruffer Landstraße kommt ein junger Bursch gewandert. Er trägt eine Filzkappe auf dem Haupte, ein Felleisen von Ziegenhaut auf dem Rücken und in den Händen einen eisenbeschlagenen Knotenstock. Seine Kleidung besteht aus einer Hose und Bluse von dunklem Tuche, und seine Füße stecken in großem Schlappstiefeln. So schreitet er rüstig vorwärts, bis er die Türme und Mauern von Dresden erblickt.

Noch ein gut Stück vor dem Tore macht er Halt, stäubt seine Stiefeln und Kleider ab und schreitet dann über die Zugbrücke nach dem Torhause, wo der Torwart ihm den Weg vertritt und ihn fragt: "Woher des Wegs?" "Bin ein Bremer Kind und ein Schustergesell, der hier Arbeit sucht!", antwortet der Wanderer. "Ohne das Handwerkszeichen kein Einlaß," brummt der Wächter. Da nimmt der Gesell seinen Ranzen unter den linken Arm, stellt beide Füße zusammen, reicht ein viereckiges Blechstück, auf welches die Zeichen des Handwerkes eingegraben sind, dem Torwart und sagt: "Dahier!"

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